Was die Presse schreibt

Tamino Mausewitz in der Oper

Kindertheater mit der Tournee Oper Mannheim

Freitag, 04. Mai 2018  |  15 Uhr

 

Kinderlachen im Opernsaal

 

Feudenheim. Wenn Opernsänger zu einer kraftvollen Arie ansetzen, dann werden sie dabei wohl in den seltensten Fällen von einer Gruppe faszinierter Kinder im Kindergartenalter beäugt. Genau dieser ungewöhnliche Umstand trug sich jedoch am vergangenen Freitag, den 4. Mai in der Feudenheimer Kulturhalle zu, wo die TourneeOper Mannheim haltgemacht hatte, um ihrem jungen Publikum das Stück „Tamino Mausewitz in der Oper“ zu präsentieren. 

Christian Birko-Flemming als kleine Maus Tamino und Andrea Sobiensky als gesangsstarke Protagonistin in diversen Rollen führten die sichtlich angetanen Mädchen und Jungs auf eine musikalische Reise durch die weite Welt der Oper – eine Welt, die im Regelfall allzu oft den Erwachsenen vorenthalten bleibt. Um den Kindern einen Zugang zu dieser häufig als recht „ernst“ empfundenen Musik zu bieten, bemühten sich Birko-Flemming und Sobiensky von Anfang an um eine starke Interaktion mit ihrem Publikum. So hatte gleich zu Beginn Violetta, die „Opernfee aus dem Opernland“ ihren großen Auftritt und übte mit den Kleinen einen Gesang samt rhythmischer Bewegungen ein. Was folgte, war ein mitreißender Ritt von Tamino Mausewitz und seinem besten Freund, dem Kuscheltier Nemo, durch die Handlung der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart. Dabei übernahm Tamino die Rolle des gleichnamigen Prinzen, und konnte bei seinen Auseinandersetzungen mit der Königin der Nacht, seiner Suche nach dem Vogelfänger Papageno und der Rettung der Prinzessin Pamino stets auf lautstarke Ratschläge des begeistert mitfiebernden Kinderpublikums zählen. Eine ganz besondere Rolle kam hierbei acht Kindern aus dem Publikum zu, die als Fische verkleidet Tamino und Nemo über einen See geleiteten und dafür tosenden Applaus ernteten. 

Die TourneeOper Mannheim hat es sich zum Ziel gemacht, Kinder an klassische Musik heranzuführen und baut dabei auf professionelle Sänger und Schauspieler. Dass die Gründerin Tanja Hamleh und ihr Team damit Erfolg haben, beweisen nicht zuletzt zahlreiche Auszeichnungen wie der Mannheimer Gründungspreis 2011 und die Auszeichnungen durch die Initiative Deutschland – Land der Ideen in den Jahren 2010 und 2016. Organisiert und begleitet wurde der Auftritt in der Kulturhalle von den Feudenheimer Kultur-Events. 


Die Feudenheimer Frühlingskonzerte I
Sonntag 04.03.2018

Aleksandra Pechytiak und Jelena Engelhardt

 

 

 

 

 

 

© Mannheimer Morgen Artikel über das Frühlingskonzert

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 Winterwarm – Mond und Feuer

Freitag, 16. Februar 2018  |  20 Uhr (Trauerhalle Feudenheim)

Samstag,  17. Februar 2018  |  20 Uhr (Trauerhalle Hauptfriedhof)

19. Februar 2018

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 MVV fördert wegweisende Initiativen

14.02.2018

Mittel aus dem Sponsoringfonds des Unternehmens für neun Initiativen und Projekte aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar – Aktuelle Ausschreibungsrunde bis Ende März 2018

Mit Phantasie und Engagement Kinder und Jugendliche fördern: Dieses Ziel haben sich viele Menschen in Vereinen, Institutionen und Organisationen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf die Fahnen geschrieben. Dabei entstehen zahlreiche neue und kreative Ideen, die mit großer Tatkraft umgesetzt werden. Solche wegweisenden Initiativen unterstützt der Sponsoringfonds des Mannheimer Energieunternehmens MVV. In der 26. Ausschreibungsrunde überzeugten insgesamt neun Vorhaben aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft, Sport und Wissenschaft. So organisiert zum Beispiel die Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. ein Bewegungsprogramm für den Nachwuchs, in der Öko-Spielstadt des Spielmobil Kraichgau e.V. können Kinder alle wichtigen Einrichtungen einer funktionierenden Stadt erleben, und das Interkulturelle Bildungszentrum Mannheim gGmbH baut mit jungen zugewanderten Menschen und deren Familie im Stadtteil Neckarstadt einen Gemeinschaftsgarten.

„Sie engagieren sich für Menschen, und insbesondere für die Kinder und Jugendlichen, die hier leben. Dafür danke ich Ihnen im Namen der MVV herzlich“, betonte Ralf Klöpfer, Vorstandsmitglied der MVV, heute beim Treffen mit den Vertretern der ausgewählten Projekte im Café Filsbach in der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt. „Sport, Bildung, soziale Einrichtungen und kulturelle Vielfalt sind nur möglich mit dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Und genau dieses Engagement für die Gesellschaft ist es, das MVV mit Ihren Vereinen und Organisationen verbindet.“, so Klöpfer weiter.

„Die Förderung von Bewegung und Koordination haben für unsere Kinder eine große Bedeutung. Daher haben wir zusammen mit Ergotherapeuten ein Bewegungsprogramm für die unterschiedlichen Bereiche unseres Hauses entwickelt, für das wir das Geld aus dem MVV-Sponsoringfonds gerne verwenden möchten“, bedankte sich Heike Grönert, Leiterin der Begegungsstätte Westliche Unterstadt, für die Unterstützung.

Die Kinder-Spielstadt „Sinsitti“ öffnet in den Sommerferien vom 30. Juli bis 4. August 2018 in Sinsheim wieder ihre Pforten. Kinder mit und ohne besondere Herausforderungen lernen dort gemeinsam, wie eine moderne Gesellschaft funktioniert. „Es hat für uns eine besondere Bedeutung, wenn ein großes Unternehmen wie die MVV unser Projekt unterstützt“, freut sich Bernhard Berger, Leiter des Spiel-Mobil im Kraichgau. „Sowohl die finanzielle Förderung als auch die öffentliche Anerkennung, die damit verbunden ist, sind unverzichtbar für den Erfolg unserer Arbeit.“

MVV fördert aus ihrem Sponsoringfonds seit 13 Jahren Projekte von Initiativen, Organisationen und Vereinen in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar. Der Schwerpunkt liegt auf Vorhaben, die Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen und die so eine nachhaltige Wirkung entfalten. Damit wird das Unternehmen seinem Anspruch gerecht, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Bis zum 31. März 2018 können sich Projektverantwortliche aus Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar in der 27. Runde um Mittel aus dem Fonds bewerben. Das Bewerbungsformular und weitere Informationen stehen auf der MVV-Webseite unter www.mvv.de/sponsoringfonds.

Folgende Initiativen und Vereine unterstützt MVV in der 26. Ausschreibungsrunde:

Bereich Kultur 
Kulturhaus Käfertal / IG Käfertaler Vereine e.V.
Feudenheimer Kultur-Events
Interessengemeinschaft Neckarauer Vereine 1954

Bereich Gesellschaftliche Verantwortung:
Interkulturelles Bildungszentrum Mannheim gGmbH
Elterninitiative Spiel- und Bewgungs(t)räume und ActiveKid e.V.
Spiel-Mobil im Kraichgau e.V.

Bereich Sport:
ISC Mannheim e.V.
DJK Sportverband Mannheim e.V.
Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V.


Swinging Christmas mit den Chorissimen

3. Dezember 2017

Der Mannheimer Morgen vom 13.12.2017 schreibt:

FEUDENHEIM

FEUDENHEIM CHORISSIMEN BEGEISTERN IM PRINZ MAX MIT HUMOR UND INTELLIGENTEN LIEDTEXTEN / LETZTE VERANSTALTUNG VOR DEM ABRISS

Sechs Männer singen im Gute-Laune-Takt

Autor: Christian Hoffmann

Mit elektronisch rot blinkenden Nikolausmützen marschierte das Sextett auf die Bühne. „In den USA kennt wohl jedes Kind all die Namen der Rentiere, die den Schlitten des Weihnachtsmannes ziehen“, erklärte Sänger Henning Ruf bezogen auf das amerikanische Weihnachtslied „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“. Doch müsse man denn zwingend jeden Kulturimport aus den Staaten mitmachen, wie zum Beispiel bei Halloween? Immerhin besitze die deutsche Kultur genauso schöne Weihnachtslieder.

Hoffnung auf weiße Weihnacht

Nichtsdestotrotz sind die weihnachtlichen US-Songs enorm bereichernd, wie sich beim Konzert des Heidelberger Männerchors The Chorissimen im Prinz Max herausstellte. Die sechs Sänger boten ein stimmungs- und humorvolles Weihnachtskonzert mit der Überschrift „Swinging Christmas“, präsentiert von Feudenheimer Kultur-Events.

Es war die letzte Veranstaltung überhaupt in dem altehrwürdigen Prinz-Max-Gemeindesaal. Im Laufe des nächsten Jahres 2018 soll der marode Bau abgerissen werden. „Der Prinz-Max-Saal hat schon bessere Tage gesehen“, kommentierte daher Veranstalterin Rahel Mangold. Von diesen widrigen Umständen ließen sich jedoch die Chorissimen die Stimmung nicht verderben. „Warum reißen wir den Saal nicht gleich selbst ab?“, amüsierte sich Chorleiter und Sänger Malte Zimdahl, der bei Veranstaltungen von Kultur-Events auch schon als Solo-Künstler zu sehen war. Anschließend erzeugte der maskuline Klangkörper in dem voll besetzten Saal mit Stücken wie „Liebeslied“ von Pianomann Bodo Wartke und „Hallelujah“ von Leonard Cohen beste Laune. In Bezug auf die mehrsprachige Wartke-Nummer führte Sänger Malte Zimdahl ins Türkische ein und ins Berlin-Neukölln-Deutsche – ein spezieller Dialekt türkischer Mitbürger, den man auf den Straßen der Hauptstadt höre. „Vielleicht bekommen wir diesmal weiße Weihnachten?“, drückte der Männerchor seine Hoffnung aus.

Später setzten sich die sechs Chormitglieder weiße Kochmützen auf und schnappten sich Küchenutensilien wie Schneebesen, Handrührgerät und Schüssel, um mit diesen dekorativen Requisiten das witzige Lied „Chocolate Chip Cookies“ von den Wise Guys anzustimmen. Die Wise Guys waren eine Kölner A-cappella-Gruppe, die sich im Sommer 2017 aufgelöst hat. In dem Stück „Chocolate Chip Cookies“ beweisen sie, dass man sogar mit Texten aus einem Kochbuch wohlklingende Lieder schreiben kann. „Die Rezepte liegen nachher am Ausgang aus“, scherzten The Chorissimen.

Darüber hinaus brachte der Heidelberger Herrenchor die Wise-Guys-Titel „Sorge dich nicht“ und „Wie kann es sein“ zu Gehör – intelligente deutsche Liedtexte. Auf der Grundlage einer biblischen Geschichte basiert dagegen die Nummer „He ain’t heavy, he’s my brother“, ein Klassiker der Hollies mit berühmter Mundharmonika-Melodie. Ein Gleichnis für die Nächstenliebe.

Denn im Notfall müsse man andere Meschen tragen, um über sich hinauszuwachsen, so die zentrale Botschaft dieses Oldies. Ferner sangen die Chorissimen noch Titel wie „Last Christmas“ von Wham!, „The Christmas Song“ von 1945 und „Es ist ein Ros entsprungen“ – frei von Pferdehaar.

Kommentar von Simone Schaufelberger (Feudenheimer Kultur-Events)

 

 

 

 

 

Kritik „The Chorissimen“ am 3.12.2017 im Prinz Max, Feudenheim

Mit einem fulminanten Auftritt läuteten The Chorissimen am 1. Adventssonntag im Prinz Max in Feudenheim die Vorweihnachtszeit ein, das Wetter hatte sich mit leichtem Schneefall ganz hervorragend angepasst. Die Zuschauer erwartete neben Glühwein, Kaffee und Kuchen ein buntes Programm aus modernem weihnachtlichem Liedgut sowie Weihnachtsklassikern, die direkt zum Mitsingen einluden.

Neben der Bühne waren die Herren rund um den musikalischen Leiter Malte Zimdahl auch inmitten des Publikums unterwegs. Passend zu der Liedauswahl auch um keine dazu passende Kleidung, beispielsweise einer Bäckersmütze und einem Handrührgerät für den Song „Chocolate Chip Cookies“, verlegen. Mit viel Charme und Wortwitz begeisterten The Chorissimen das Feudenheimer Publikum!

Mit diesem Konzert beendeten die Feudenheimer Kultur-Events ihre Veranstaltungs-Saison 2017 und lieferten so einen unvergesslichen Abschluss im Feudenheimer Prinz Max, der nun im kommenden Jahr abgerissen werden soll.

„Wir freuen uns auf ein interessantes und abwechslungsreiches Jahr 2018, in dem wir als Feudenheimer Kultur-Events in der Anzahl unserer Veranstaltungen nochmals eine Schippe drauflegen werden“, so Rahel Mangold.

 


Die letzte Reise

Freitag, 17. November 2017

 

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Der Mannheimer Morgen schrieb am 06.12.2017

FEUDENHEIM MADELEINE SAUVEUR IN DER TRAUERHALLE
„Niemanden zum Lachen bringen“

24. November 2017Autor: Iris Barnbeck
Brachte Nachdenkliches über Leben und Tod: Madeleine Sauveur.
Brachte Nachdenkliches über Leben und Tod: Madeleine Sauveur.

Madeleine Sauveur – die Komödiantin einmal ganz anders, einmal ganz woanders. Erklingt ihre starke Stimme normalerweise auf namhaften Kleinkunstbühnen, und erhebt sich ihre Stimme in humorvollen Kabarettprogrammen weit über die Stadtgrenze Mannheims hinaus, so gastierte sie unlängst im Rahmen der Feudenheimer Kultur-Events hier in der Trauerhalle des Friedhofes. Diesem Ort angemessen, näherte sie sich in ihrem Programm „Die letzte Reise“ ungewohnt leise, ernst und melancholisch dem Unausweichlichen und beschritt in Begleitung des Pianisten Clemens Maria Kitschen Pfade, die eigentlich lieber gemieden werden.

„Heute Abend muss ich niemanden zum Lachen bringen“, kommentierte die Künstlerin gleich zu Beginn ihres ungewöhnlichen Repertoires gleichsam dessen Inhalt. Dennoch lieferte es den Beweis dafür, dass auch in der ernsten Unterhaltung hier und da geschmunzelt werden kann.


Ein Hoch auf das Leben
Im musikalischen Auftakt sang sie das „Largo von Braciano“ (Teubner/Süverkrüp) und bezeichnete es als das „maximale Stimmungshoch“ des Abends. Dann nahm sie Platz auf dem Hocker am Stehtisch und gewährte literarische Einblicke in die Werke von Irvin D. Yalom, Jenny Erpenbeck, Mitch Album, Christoph Schlingensief, Charles Dickens oder Robert Seethaler. Zum musikalischen Arrangement gehörten eigene Lieder (Sauveur/Kitschen) und Kompositionen von Tina Teubner und Benn Süverkrüp sowie Klavierstücke von Schuhmann, Fauré und Kitschen.
Bei aller Melancholie, die diesem Abend innewohnte, war es schließlich „ein Glas Champagner auf das Leben“, das Madeleine Sauveur und Clemens M. Kitschen erhoben.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 24.11.2017


„Judas“ Freitag, 13. 10. 17

 

 

 

 

 

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Ein Maritimer Herbstabend 29.09.17

 


Gefühlsbedingt II

 

 

 

 

 


Der Grüffelo

 

 

 

 

 

 

 

 


Winterwarm

Samstag, 11. Februar 2017